Kollagen ist gerade überall. In Pulvern, Drinks, Kapseln und Riegeln, in jeder zweiten Instagram-Story. Wer dem Marketing glaubt, hält Kollagen für ein Wundermittel. Wer den Kritikern glaubt, hält alles für Abzocke. Wie so oft liegt die Wahrheit dazwischen, und genau die schauen wir uns hier an.
Was Kollagen überhaupt ist
Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper. Es macht rund ein Drittel des gesamten Körpereiweißes aus und ist ein zentraler Baustein von Haut, Knochen, Sehnen, Bändern und Knorpel. Man kann es sich wie das Gerüst vorstellen, das dem Gewebe Form und Festigkeit gibt.
Der Körper stellt Kollagen selbst her. Dafür braucht er Bausteine aus der Nahrung, vor allem bestimmte Aminosäuren, und Helfer wie Vitamin C. Hier gibt es übrigens eine offiziell zugelassene Aussage der europäischen Lebensmittelbehörde: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. Das ist einer der wenigen Sätze in diesem Themenfeld, der rechtlich abgesichert ist.
Warum Kollagen mit dem Alter zum Thema wird
Mit zunehmendem Alter verändert sich die körpereigene Kollagenproduktion. Das ist ein ganz normaler Prozess, den jeder Mensch durchläuft. Sichtbar wird er zum Beispiel an der Haut, die an Spannkraft verliert. Genau hier setzt der Longevity-Gedanke an: nicht das Altern verhindern, das kann niemand, sondern den Körper im Alltag gut versorgen.
Was die Forschung untersucht und was sie nicht sagt
Zu Kollagenpeptiden gibt es inzwischen eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen, etwa zu Hautelastizität und Hautfeuchtigkeit. Das Forschungsfeld ist aktiv und ernstzunehmend. Gleichzeitig gilt: Viele Studien sind klein, oft von Herstellern finanziert, und die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus. Seriös ist deshalb nur diese Aussage: Es gibt interessante Forschung, aber keine Wunder.
Woran du Marketing von Substanz unterscheidest
Drei einfache Prüffragen helfen dir bei jedem Produkt und jeder Werbeanzeige:
- Werden Krankheiten erwähnt? Lebensmittel und Nahrungsergänzungen dürfen keine Krankheiten lindern oder heilen. Wer so wirbt, handelt unseriös und meist rechtswidrig.
- Gibt es Transparenz? Seriöse Anbieter nennen Herkunft, Zusammensetzung und Dosierung klar und verständlich, ohne Geheimformeln.
- Steht ein Mensch dahinter? Ein Ansprechpartner mit Namen und Gesicht ist mehr wert als ein anonymer Shop mit Countdown-Timer und künstlicher Verknappung.
Kollagen 2.0: Was niedermolekulares LMW-Kollagen anders macht
Wer tiefer einsteigt, stößt schnell auf einen Begriff, der den Unterschied zwischen den Produktgenerationen erklärt: das Molekulargewicht, gemessen in Dalton. Im Handel gibt es grundsätzlich nur Kollagenhydrolysate, also bereits aufgespaltenes Kollagen. Herkömmliche Hydrolysate liegen typischerweise bei 2.000 Dalton und höher. LMW steht für Low Molecular Weight, also niedermolekulares Kollagen. Der Markenrohstoff COLLinstant® LMW wird durch enzymatische Hydrolyse auf 800 Dalton oder weniger aufgespalten und enthält einen sehr hohen Anteil bioaktiver Di- und Tripeptide. Damit bildet er strukturell eine eigene Klasse innerhalb der verfügbaren Kollagenrohstoffe. Manche sprechen deshalb von Kollagen 2.0. Das ist kein offizieller wissenschaftlicher Begriff, beschreibt den Generationsunterschied aber treffend.
Wissenschaftliche Untersuchungen, unter anderem japanischer Forschungsgruppen, zeigen, dass solche Di- und Tripeptide im Darm direkt aufgenommen werden können, während längere Peptidketten erst weiter aufgespalten werden müssen. Das ist eine sachliche, belegbare Eigenschaft des Rohstoffs, kein Wirkversprechen.
So ist COLLEONN-Q von ALEONN aufgebaut
Transparenz vorweg: Ich bin Produkt Co-Founder bei ALEONN, dieser Abschnitt ist also Werbung in eigener Sache. Genau deshalb beschreibe ich das Produkt so, wie es ein Apotheker abgenommen hat, nämlich faktisch:
- COLLinstant® LMW: Kollagenpeptide mit 800 Dalton oder weniger, hoher Anteil bioaktiver Di- und Tripeptide, Kollagentypen I und III, hergestellt unter GMP-Bedingungen.
- AstaReal® Astaxanthin, 8 mg: ein Premium-Carotinoid aus kontrollierter Produktion in Schweden.
- Hyaluronsäure: ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes.
- Vitamin C: trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut, der Knochen und des Knorpels bei.*
- Vitamin E: trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.*
- Geschmack: Kirsche. Das klingt nach Nebensache, entscheidet aber im Alltag darüber, ob ein Morgenritual durchgehalten wird oder nach einer Woche in der Schublade landet.
So sieht das Morgenritual bei mir aus: COLLEONN-Q in Wasser, fertig.
Diese Kombination aus niedermolekularem LMW-Kollagen, AstaReal® Astaxanthin, Hyaluron und Vitaminen in einem einzigen Morgenprodukt ist nach Herstellerangaben in dieser Form neu auf dem Markt. Wichtig für die ehrliche Einordnung: Für Kollagenpeptide selbst, für Astaxanthin und für Hyaluron existieren aktuell keine von der EFSA zugelassenen Health Claims in der EU. Die mit Sternchen markierten Aussagen gelten für die enthaltenen Vitamine, nicht für das Kollagen. Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft Wunschdenken.
Meine ehrliche Einordnung
Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Ernährung und Wohlbefinden und bin Produkt Co-Founder bei ALEONN. Natürlich habe ich eine Perspektive, und genau deshalb sage ich es so klar: Kollagen ist kein Wundermittel und kein Ersatz für gute Ernährung, Schlaf und Bewegung. Es ist ein Baustein in einem größeren Bild. Wer das Thema neugierig und mit realistischen Erwartungen angeht, ist auf dem richtigen Weg.
Wie das größere Bild aussieht, liest du im Beitrag Longevity im Alltag: Was wirklich zählt. Und wenn du wissen willst, wie gut dein Alltag dich aktuell trägt, mach den Wohlbefinden-Check.
Winfried Altmann schreibt auf Gesundheitseffekt über Wohlbefinden, Longevity und Mikronährstoffe. Aus Naumburg in Nordhessen, seit über 20 Jahren im Markt, Produkt Co-Founder bei ALEONN. Sein Anspruch: ehrlich informieren statt überreden. Mehr auf altmann24.de